Sitzt Ihnen vielleicht die Angst im Nacken? – 5 Tipps gegen Nackenverspannungen

Der Volksmund spricht von “die Angst sitzt im Nacken” und verdeutlicht damit den Zusammenhang zwischen dem Körper und unseren Gefühlen. Stehen z.B. wir vor einer Herausforderung und haben Angst zu Versagen, so kann sich das durch einen schmerzenden Nacken bemerkbar machen. Aber nicht nur die Angst, sondern auch Wut, Ärger, Enttäuschung oder andere, insbesondere negative Empfindungen, können uns redensartlich einen “steifen Nacken” bescheren.

Schmerzen sind  wie eine Alarm-Anlage unseres Körpers. Sie signalisieren dem Gehirn, dass der Körper in Gefahr ist. Sie sind ein Zeichen des Körpers, das etwas nicht stimmt, aber eigentlich sind sie eines der stärksten und wichtigsten Gefühle, die wir kennen. Deshalb spüren wir sie häufig, wenn es uns seelisch nicht gut geht. Sticheleien “verletzen”, Verlust ist schwer “zu verschmerzen” und die Enttäuschung “tut weh”.

 

Akute Schmerzen haben eine Warnfunktion und sind zeitlich begrenzt. Werden sie jedoch nicht beachtet und behandelt, so kann daraus ein Dauerschmerz entstehen, der sich auf andere Bereiche des Körpers ausweitet. Entgegenwirken kann man mit körperlichen Übungen, aber ohne Änderung der Lebenseinstellung wird es nicht von langer Dauer sein.

Es ist wichtig durch unsere Lebenseinstellung Körper, Geist und Seele in Einklang zu bringen.

Hier sind die ersten 5 Tipps wie die richtige, geistige Einstellung zum Leben, Nackenverspannungen vorbeugen und lindern kann. Im nächsten Blogbeitrag geht es dann um den physischen Körper und die Bewegung.

 

Tipp 1: Seien Sie offen für Neues! 

 

Für viele Menschen wirkt das Neue und Unbekannte bedrohlich. Sie haben Angst die gewohnten Bahnen zu verlassen und etwas Anderes auszuprobieren. Dabei liegt in Neuen und Unbekannten etwas Spannendes und Faszinierendes.

Machen Sie jeden Tag etwas, das Sie bis jetzt noch nie gemacht haben. Es können kleine Dinge sein, die Sie verändern. Trinken Sie anderes Mineralwasser, gehen Sie einen anderen Weg zum Parkplatz oder hören Sie mal eine andere Musikrichtung. Durch diese neuen Erfahrungen wird sich unbewusst Ihre Körperhaltung verändern. Von den hängenden Schultern zu einem aufgerichteten Oberkörper, wo Verspannungen keine Chance haben.

 

Tipp 2: Seien Sie nicht perfekt!

 

Wenn wir uns Werbung anschauen, wird uns häufig eine scheinbar perfekte Welt mit perfekten Menschen um uns herum vorgespielt. Nur wir selbst scheinen Lichtjahre davon entfernt zu sein. Also arbeiten wir daran dem Bild eines perfekten Menschen zu entsprechen. Die Jagd nach der Perfektion lässt uns im wahrsten Sinne des Wortes verkrampfen und verhärten. Perfektionismus erschwert uns das Leben.

Deshalb seien Sie selbstbewusst. Sie sind, so wie Sie sind, liebenswert.

 

Tipp 3: Werden Sie Gedankenkontrolleur!

 

Gedanken erzeugen Gefühle. Negative Gedanken können ein Gefühl der Hilflosigkeit und Ohnmacht auslösen. Die schlechten Gedanken schlagen sich unmittelbar in unserer Körpersprache nieder. Unser Körper nimmt gebeugte Haltung an, wir schauen nach unten, unsere Mimik ist starr.

Sind wir dagegen optimistisch, so strafft sich automatisch die Körperhaltung. Wir gehen erhobenes Hauptes durch die Welt und unsere Stimme ist kräftig und bestimmt.

Sie sind Herrscher über Ihre Gedanken. Kehren Sie Ihre Gedanken um, wenn Sie Ihnen nicht gefallen.

 

Tipp 4: Entschleunigen Sie!

 

Unser Körper wechselt im Normalzustand zwischen Anspannung und Entspannung. In Belastungsphasen ist der Körper im Stande sich gegen äußere Einflüsse wie z.B. Krankheitserreger zu schützen. Doch das gilt nur für eine bestimmte Zeit, der unbedingt ausreichend Erholung folgen muss. Sind wir jedoch ständig in Hektik und sinnloser Hast, so finden wir nicht genug Zeit um zu entspannen. Solche Belastungen verzeiht der Körper irgendwann nicht mehr. Er reagiert auf verschiedenste Weise wie z.B. mit schmerzenden Verkrampfungen und Blockaden.

Entschleunigen Sie, indem Sie sich regelmäßig Auszeit nehmen um mit sich selbst in Kontakt zu treten. Pflegen Sie ein tägliches Ritual,  indem Sie sich eine Viertelstunde Ruhe gönnen und einfach Nichts tun.

 

Tipp 5: Seien Sie gelassen!

 

Vielleicht sagen Sie jetzt: “Das ist einfacher gesagt, als getan”. Gelassenheit ist nicht immer leicht. Es ist ein Lernprozess. Aber es ist dennoch wichtig, sich auf dieses “Lernen” einzulassen. Gelassenheit zeichnet sich durch das Annehmen des Unveränderlichen.  Lernen Dinge, die wir nicht beeinflussen können, zu akzeptieren und damit angemessen umzugehen. Wenn Sie merken das der Ärger wächst: atmen Sie tief durch, zählen bis zehn und analysieren Sie erstmal das Geschehen. Entscheiden Sie dann, wie Sie darauf reagieren.

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