Nackenverspannungen – Tipp 6 – 10

Verspannte Nackenmuskulatur kann für viele körperliche Beschwerden wie z.B. Kopf- und Rückenschmerzen, Schwindel, Sehstörungen und Entzündungen verantwortlich sein. In vorherigem Blogbeitrag haben wir geschrieben wir sehr eine richtige Lebenseinstellung die Nackenverspannungen vorbeugen und sogar lindern kann.

Heute möchten wir Ihnen Tipps geben, wie Sie mit Bewegung und richtiger Haltung Ihrem Nacken helfen und Schmerzen vorbeugen.

 

Tipp 6: Ein wunderbares Hausmittel – Wärme!

 

Wärme entspannt die Muskeln und macht die Gelenke weniger steif. Auch als Sofortmaßnahme eignet sich Wärme bestens bei Nackenverspannung. Und wir können fast überall unserem Nacken die Wärme gönnen. Am Schreibtisch können wir ein Heizkissen nutzen. Am Strand können Sie sich die warme Sonne auf den Nacken scheinen lassen (Sonnencreme nicht vergessen). Zu Hause kann ein warmes Bad oder ein Kirschkernkissen wahre Wunder bewirken. Wärme tut gut!

 

Tipp 7: Bewahren Sie Haltung!

 

Die Ursache von Nackenschmerzen liegt in erster Linie in Verspannungen von Muskulatur und Bindegewebe am Nacken, die wir uns meist durch schlechte Angewohnheiten und Fehlhaltungen zuziehen. Achten Sie deswegen auf Ihre Haltung. Beobachten Sie sich ein paar Tage lang in welchen Situationen Sie Ihren Kopf unnatürlich nach vorne strecken, ihn zur Seite neigen oder den Kopf in den Nacken legen. Verändern Sie die Gewohnheiten nach und nach: machen Sie sich gerade, wenn Sie am PC arbeiten, telefonieren Sie mit einer Freisprechanlagen, damit Sie nicht das Telefon zwischen Kopf und Schulter klemmen etc.

 

Tipp 8: Bewegen Sie sich!

 

Es ist allgemein bekannt, dass Bewegung dem Körper gut tut. Das gilt natürlich auch für den Nacken. Bei Schmerzen stellen wir aber häufig die Bewegung ein. Bei Nackenverspannungen ist Bewegung aber enorm wichtig. Dadurch wird die Stabilität der Knochen erhöht und die Muskulatur gekräftigt. Sie können z.B. spezielle Übungen für den Nacken machen, spazieren gehen oder eine Runde schwimmen. Hauptsache Sie bewegen sich nach Ihren Möglichkeiten. Schonende Körperhaltung z.B. Liegen, verstärkt meistens nur die Schmerzen.

 

Tipp 9: Selbstmassage

 

Wer Nackenbeschwerden hat, reibt und drückt oft automatisch die schmerzenden Stellen. Verbinden Sie diese intuitive Handlung mit Wissen, so können Sie gezielt die Akupressurpunkte drücken, die Ihnen Linderung verschafft.

Wir nennen Ihnen drei Akupressurpunkte, die schmerzstillend und krampflösend wirken:

 

Zwischen dem Daumen und dem Zeigefinger

 

Dieser Punkt sollte ungefähr 1-2 Minuten lang beidseitig massiert werden. Wenn danach immer noch Schmerzen vorhanden sind, wird die Massage im Abstand von 15 Minuten so lange wiederholt, bis die Schmerzen vollständig verschwunden sind.

 

Zwischen den Nackenmuskeln kräftig 1-2 Minuten lang gedrückt.

An der Basis des Schädels

 

Beginnend an der Rückseite des Halses, führen Sie Ihre Daumen auf der Basis des Schädels, Verschieben nach außen in Richtung Ohren. Etwas außerhalb der Kurve der Nackenmuskulatur finden Sie zwei Mulden an der Basis des Schädels zu finden. Mit den Daumen stimulieren jedem dieser Punkte der Reihe nach. Halten Sie für drei Sekunden gedrückt, und lassen Sie für eine Sekunde los. Wiederholen Sie zehn Mal auf der einen Seite, dann die andere Seite zu behandeln.

 

Tipp 10: Überprüfen Sie Ihr Bett, Schreibtisch, Fahrrad….

 

Manchmal werden Nackenverspannungen durch schlechte Martratzen, Kissen, nicht ergonomisch eingestellten Schreibtisch oder falschen Fahrradlenker verursacht. Deswegen lohnt sich der Blick auf diese drei Bereiche. Lassen Sie sich im Fachhandel beraten, welche Eigenschaften und Einstellungen für Sie die richtigen sind.

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